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Geschrieben von Nobbert & Hannes   
Samstag, 16. Januar 2010

Hannes: „Hallo Nobbert, frohet neuet Jaar!“

Norbert: „Ja, Hannes, dir auch – wie isset denn so, wat mach Deine Wut auffe Badmintonzeitung? Hasse dat Abbo gekündigt?“

H.: „Ne Nobbert, getz geht et mir anne Ehre – seit vier Nummern schreibt da einer über Ausdauertraining und nix wat ich gebrauchen kann – getz will ich ma sehn, wer die bessere Ausdauer hat. Der oder ich. – Und weisse, wat ich festgestellt hab?“

N.: „Ne, Hannes, wat hasse denn rausgefunden?“

H.: „Nobbert, dat is ga kein Badmintonfachmann, der da schreibt, ich hab ma auf dem Computer von meinem Sohn geguhgelt und hab rausgefunden, dat dieser Autor über alles Mögliche schreibt. Wat die Rosamunde Pilcher für die Liebe sein mach; dat sind solche Leute für den Sport.“

N.: „Wie getz, wat hasse den festgestellt?“

H.: Nobbert, stell dir mal vor, du kriss vonne Knappschaft ne Kneipp-Kur verschrieben und tapps da dreimal täglich mit nackte Beine in so ein Fußbecken.“

N.: „Ja und wat hat dat mit deinem Schreiber zu tun?“

H.: „Nobbert, dann schreibse dadrüber ein Buch und änders dat „Kneipen“ um, damit da „Aqua-Jogging“ draus wird. Und wenn dir dat beim Schilaufen zu langweilig wird, schreibse en Buch über „Carving“ oder über „Nordic Walking (mit Schnee).“

N.: „Hannes, getz gehße abba en bisken zu weit, dat sind einfach Sportwissenschaftler, die dat anders sehen als du, die gehen dat ganze eben wissenschaftlich an und du mit dein Realschulabschluss hast da einfach Schwierigkeiten.“

H.: Nobbert, dat hat doch damit gaanix zu tun. Ich steh jeden Tach inne Halle und hab mit absolute Anfänger zu tun – bewegungsresistent würde so ein Wissenschaftler wahrscheinlich sagen. Ich verlass mich da lieber auf die Badmintonspezialisten. Übrigens, ich hab wat ganz Eigenartiges festgestellt.“

N.: „Wat kommt den jetzt?“

H.: Nobbert, ganz viele vonne echt guten Badmintonschreiber haben zwei Vornamen!“

N.: „Zum Beispiel?“

H.: Wend-Uwe Boeckh Berens, Hans-Werner Niesner, Karl-Heinz Olinski, Klaus-Dieter Lemke und selbst Mattin heiß eigentlich Heinz Martin Knupp.“

N.: Ja und wat soll dat jetzt?“

H.: „Ach Nobbert, dat war so ne Idee von mir, dat wat zwei Vornamen hat, schreibt gute Badmintonbücher.“

N.: „Ja und warum is dat getz nich mehr in Ordnung?“

H.: Nobbert, inne Badmintonzeitung ham se zwei Badmintonbücher empfohlen. Meine Frau hat beide für Weihnachten bestellt, um mir eine Freude zu machen.“

N.: „Na und?“

H.: „Nobbert, dat eine ist überflüssig wie ein Kropf und der Autor hat auch zwei Vornamen, dat andere is von Heinrich Kelzenberg und is fantastisch.“

N.: „Ja, aber die Bärbel Engels hat damals dieset tolle Buch gemacht und hat auch keinen zweiten Vornamen.“

H.: „Ja, dat is richtich, aber ich hatte mir eigentlich zu Weihnachten blaue und gelbe Kärtchen gewünscht, um dat Turnier nach dem Schweizer System von Klaus-Michael Becker nachzuspielen.“

N.: „Hömma Hannes, der hat ja auch zwei Vornamen!“

H.: „Da hasse wohl recht, vielleicht war dat mit dem Weihnachtsgeschenk auch nur ne Ausnahme, man kann sich auf nix mehr verlassen!“

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